Ausgezeichnete Weine in Großen Flaschen
 

Low-Tech Wein. High-End Quality. Einmalig aus der großen Pulle.

Liebe Freunde der großen Flasche,

es ist soweit. Die Edition Nummer 17 geht an den Start. Bei aller Bescheidenheit können wir verkünden: Besser kann es kaum werden. Denn diesmal offerieren wir ein südafrikanisches Kraftpaket, das selbst bei einem globalen Vergleich seines Gleichen sucht.

Unser aktueller Wein kommt vom südafrikanischen Weingut Mont du Toit und wurde 1997 von der Hamburgerin Caroline von Frankenberg und dem Anwalt Stephan du Toit gegründet. Es liegt am Fuße des Hawaqua-Massivs in Wellington, 60 Kilometer nördlich von Kapstadt. 28 wunderbare Hektar, durchweg an sonnig gelegenen Nord- und Nordosthängen (in der südlichen Hemisphäre ist Norden der Süden). Der Untergrund ist perfekt: verwitterte Granitböden, der ausschließlich mit roten Rebsorten bepflanzt ist.

Es ist uraltes Weinland, das im 17. Jahrhundert nach hugenottischen Siedlern Val du Charron und später Wagenmakersvallei hieß. 1840 wurde der Ort in Wellington umbenannt, nach dem englischen Feldherrn, der 1815 die Schlacht von Waterloo gewann und so Napoleon I. in die Knie zwang.

Als die beiden heutigen Besitzer das Weingut übernahmen, haben sie eine sehr weise Entscheidung getroffen, als es um die Wahl des Weinmachers ging. Sie fiel auf den Qualitätsfetischisten Bernd Philippi. Bernd ist eine Legende, war Weinmacher des Jahres und hat mehr Preise gewonnen, als ich Haare auf dem Kopf habe. Unter anderem für den besten Wein des Jahres. Er ist zudem ein wahrer Wein-Globetrotter, der seine Spuren auch schon in British Columbia, Mallorca (Ihr erinnert Euch: unsere Dayana), Portugal, Madeira und China hinterlassen hat. Aber Mont du Toit ist unbestritten sein Meisterstück.

Hier beharrt er stur (um nicht zu sagen: super-stur) auf ein äußerst sorgfältiges und absolut traditionelles Arbeiten im Weinberg und im Keller. Behutsame, naturnahe Pflege, konservativer Pflanzenschutz, sorgfältiger Rebschnitt, Ernte von grünen Trauben, um niedrige, nur von Hand gelesene Erträge mit gesundem, vollreifem und kraftvollem Lesegut zu erzielen. Der Einsatz von Technik ist auf ein absolutes Minimum reduziert, der Ausbau erfolgt ebenso schonend wie nur möglich.

Im Keller werden die selektionierten Trauben auf einem beweglichen Tisch erneut sortiert und entrappt, dann gleiten sie — ohne Pumpen — in die darunter stehende Gärtanks. Dort dauert die Gärung auf der Maische drei Wochen. Unser Wein (aus dem Fabeljahrgang 2005) reifte dann 2 ½ Jahre in Barriques aus französischer und kaukasischer Eiche. Erst danach erfolgte die Assemblage, die kunstvolle Vermählung der verschiedenen Rebsorten. In unserem Fall mit dabei: Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und Syrah, plus ein wenig Petit Verdot und ein Schuss Alicante Bouchet. Und das, meine lieben Freunde - lasst Euch sagen - kann niemand besser als der Bernd. Glaubet mir! Denn dann werdet Ihr mit einem Tropfen der absoluten Superklasse belohnt.

Der fertige Wein reift dann weiter in der Flasche, bis Bernd ihn (endlich) zum trinken freigibt. Wir mussten weitere sechs Jahre warten (super-stur, die Zweite). Aber es hat sich gelohnt. Und wie!

Der (deutlich) kleinere Bruder unseres Weines aus dem selben Jahrgang hat im dem südafrikanischen non-plus-ultra Weinführer „John Platter“ bereits 4,5 von möglichen 5 Punkten kassiert.

Mit unserer Tropfen, der auf den Namen „Grande Sommet“ hört (Mont du Toit’s üblicher Spitzenwein heißt Le Sommet - und auch der wird nur in Ausnahmejahrenproduziert), dürften wir locker die Bestmarke setzen.

Grande Sommet

Weinetikett EDITION #17

Man schmeckt feine, reife Tanine, riecht ein klar definiertes Bouquet von höchster Komplexität mit Aromen von reifen roten und schwarzen Beeren. Ein echtes Kraftpaket, mit tollen Gerüst mit Frucht und Fülle. Robust und doch sehr-sehr fein.

Mont du Toit Weine sind auch sonst sehr rar und leider schrecklich teuer. Umso mehr freut es uns, dass wir die Magnum (wie immer streng limitiert und von Hand nummeriert) für weniger als den sonst üblichen 0,7 Liter Preis (sic!) anbieten können.

Jede Magnum dieser echten Rarität kostet leidglich 69 Euro (plus Verpackung und Versand zum Selbstkostenpreis)

Auch darum mein Rat: Nicht lange zögern, sondern JETZT zuschlagen. Am besten schnell, am liebsten reichlich. Und am einfachsten per reply.

Noch ein Hinweis: Das ist die letzte Edition des Jahres. Also schon jetzt an Weihnachten und Geschenke an die Euren denken...

Euer Magnum cum Laude Team

Katja & Till Wagner