Ausgezeichnete Weine in Großen Flaschen
 

Ein wirklich fetter Osterhase. Ausnahmsweise in der Magnum-Flasche.

Liebe Freunde der großen Flasche,

es ist so weit, die – wie immer streng limitierte und von Hand nummerierte – Edition #34 von Magnum cum Laude geht an den Start.

Diesmal hat uns unsere Entdeckungsreise in eines der qualitativ interessantesten Gebiete der alten Welt geführt. Nach Norditalien, ins Piemont, um genau zu sein. Ganz genau: in das Weinbaugebiet Colli Tortonesi im Piemonte „Il Monferrato“.

Denn dort, im Südosten des Piemont, ist seit dem 13. Jahrhundert eine ganz besondere Traube zu Hause. Der Barbera. Sie stammt aus diesem Gebiet und hat erst mithilfe von Aussiedlern gut 500 Jahre später ihren Weg nach Kalifornien und dann auch nach Argentinien und Südafrika gefunden. Aber ihre Heimat ist und bleibt das Piemont, wo bis heute die besten ihrer Art gekeltert werden.

Sortenreine Barberas sind sehr kraftvolle Weine, mit ausgeprägten Pflaumen-Aromen, geringen eigenen Tanninen, aber mit vollem Körper und einer tiefrubinroten Farbe. Der kräftige Körper – bedingt durch seine sagenhafte Säure – sorgt dafür, dass ein Barbera selbst über Jahrzehnte hinweg seine Qualität hält und perfekt altert (in einer Magnum sowieso).

Insbesondere, wenn es sich, wie in unserem Fall, um einen Wein der besten Qualitätsstufe „Superiore“ handelt. Denn der muss mindestens 14 Monate im Holzfass lagern. Unserem Wein haben wir gar 36 Monate Zeit in bestem französischem Barrique gegönnt. Und dann noch mal 24 Monate Reife auf der Flasche. Wer subtrahieren kann, landet im Geburtsjahr 2012. Kein Zufall: Das war ein Spitzen-Jahrgang im Piemont (vom Falstaff etwa gab es 19 von 20 möglichen Jahrgangspunkten).

Da aber nur wirklich Großes entstehen kann, wenn alle Faktoren 100 % stimmig sind, geht unsere Geschichte noch ein bisschen weiter. Denn unser Wein kommt zum einen aus einer idealen Süd-West-Lage auf 380 Metern. Zum anderen sind die Rebstöcke zum Großteil bereits im Jahre 1926 angelegt worden. Das ist sehr selten und sehr, sehr gut. Ein weiterer Baustein für die Bomben-Qualität: die brutale Ertragsreduzierung auf lediglich 5.000 Liter pro Hektar.

Als wäre es damit nicht schon genug, wurde unser Wein auch noch unter biodynamischen Prinzipien an- und ausgebaut. Er ist zudem vegan (also nicht mit Eiweiß geklärt). Gemacht wurde er von Pablo Carlo Ghislandi, seines Zeichens Eigentümer des Weingutes I Carpini. Er bezeichnet seine Weinkollektion als „vini d’arte“. Das kann man wörtlich nehmen, denn man wird nach dem ersten Schluck konstatieren: Sein großes Meisterwerk ist unser Barbera Superiore, der auf den Namen „Montferrat“ hört.

Montferrat
Montferrat

Weinetikett EDITION #34

Der Montferrat ist komplex, kraftvoll, insgesamt aber sehr frisch und sehr lebendig. Er besitzt Aromen, die Liebhaber häufig mit Wildkirschen, Veilchen oder Vanille vergleichen. Und ja, unser Wein erinnert natürlich auch an saftige Süßkirschen – die sagenumwobenen Piemontkirschen. Sie zerfließen buchstäblich am Gaumen. Hinzu kommt noch ein Hauch von Aromen aus feuchter Erde und herbstlichem Duft des Piemont. Bei all dem ist er aber sehr viel unkomplizierter zu trinken als etwa der ebenfalls aus dem Piemont kommende Nebbiolo (Barolo).

Ein weiterer Vorteil ist sein Preis. Denn Paolo verkauft seinen Wein bislang nicht nach Deutschland. Deswegen hat er uns einen großzügigen Entdeckerrabatt gewährt, den wir 1:1 an Euch weitergeben.

So sind wir in der Lage, diesen Ausnahmewein für nur € 49 pro Magnum anzubieten (plus Verpackung und Versand zum Selbstkostenpreis). Aber Achtung: So ein fetter Hase zu so einem schlanken Preis hoppelt so schnell nicht wieder vorbei.

Deswegen unser Tipp: Macht Euch doch selbst (und bei der Gelegenheit gerne auch allen Euren Freunden) ein Ostergeschenk in der 1,5-Liter-Spitzenklasse. Ordert bitte JETZT. Und ordert bitte reichlich. Am einfachsten per Reply.

Good hunting! Wir wünschen Euch frohe Ostern.

Euer Team von Magnum cum Laude

Katja & Till Wagner