Ausgezeichnete Weine in Großen Flaschen
 

Der Akademiker unter den Weinen. Standesgemäß in der Magnum.

Liebe Freunde der großen Flasche,

es ist so weit, die – wie immer streng limitierte und von Hand nummerierte – Edition # 40 von Magnum cum Laude geht an den Start.

Wenn uns unsere Magnum-Sammlung eines gelehrt hat, dann dieses: Hinter jedem großen Wein steckt erst einmal eine große Persönlichkeit. Und oft sind es die Wein-Quereinsteiger, die einen am meisten überraschen. So wie bei unserer neuesten Entdeckung.

Der Mann hinter unserer aktuellen Edition ist Prof. Dr. Peter Schrott. Er lehrte Internationale Betriebswirtschaftslehre in Heilbronn, Politikwissenschaften und Soziologie u.a. an der FU Berlin und Mannheim, studierte an der Uni in Tübingen und Jura an der Uni Caen in Frankreich. Seinen Doktortitel hat er in New York gemacht. Hinzu kommen Gastprofessuren in Spanien und den USA.

Seine – mittlerweile gar nicht mehr so heimliche – Leidenschaft gilt aber dem Wein. Als Peter ab Ende der 90iger zudem noch Weinbetriebswirtschaft gelehrt hat, wollte er das Weinmachen auch selber lernen. Gesagt, getan: Er erwarb 4 a mit 200 Reben Spätburgunder im Badischen und legte los. In seinem winzigen „Weinlabor“ entstand schnell ein super Wein. Spätestens da war Peter mit dem Weinmacher-Virus infiziert.

2012 ist er während eines Forschungssemesters mit dem Fahrrad durch das Roussillon geradelt. Seine heimliche Mission: Ausschau halten nach den perfekten Weinbergen. Nordöstlich von Perpignan im AOC-Weinbaugebiet von Maury ist er dann fündig geworden. Hier hat Peter gut 2 ha allerfeinste Weinberge kaufen können. Die sind nicht nur mit 100 Jahre alten Reben bestückt, sondern wurden bereits biodynamisch bewirtschaftet.

Ob in Baden Wein für den Eigenbedarf oder eine französische Cuvée von Weltklasse zu produzieren, sind dann doch zwei sehr unterschiedliche Paar Schuhe. Aber gute Lehrer lernen. Am besten von den Besten. Mit dem Top-Önologen Marcel Bühler vom nahe gelegenen Weingut Domaine des Enfants hat er seinen Spiritus Rector gefunden.

Mit ihm zusammen produziert Peter einen Hammerwein. Die Trauben werden mehrfach – und natürlich von Hand – selektiert. Am Ende entstehen so nur 1.200 Flaschen pro Hektar. Minimaler Ertrag für maximale Qualität. Er besitzt eine klare, sehr komplexe Aromatik. Seine Dichte und Textur zeugen von den alten Reben mit den kleinen Erträgen. Sehr runde Tannine verleihen dem Wein unglaublich Struktur und Länge, ohne Eleganz und Finesse zu überdecken. Es gibt viel Extrakt plus eine gewisse Leichtigkeit.

Peter und Marcel greifen so wenig wie möglich in die natürlichen Prozesse ein. Das geht nur, weil im Weinberg und bei der Selektion so gewissenhaft (und sehr aufwendig) gearbeitet wird. Nur gesunde, reife (aber nie überreife) Trauben werden verwendet. Der Most vergärt danach in offenen 600-Liter-Holzfässern. Nach der Gärung wird er in einer Korbpresse sanft gepresst und wandert dann in unterschiedlich große Holzfässer. Dort folgt im Frühjahr der Säureabbau.

Unser Wein hört auf den Namen „Veni Vidi Vici“, was nicht nur auf die römische Geburtshilfe schließen lässt, sondern auch Peters Engagement perfekt beschreibt. Er ist aus dem Jahrgang 2016, den ein Kritiker wie folgt charakterisiert: „Der Jahrgang präsentiert sich stilistisch in der Spitzengruppe der besten Weine mit enormer Konzentration und einer fantastischen Frische“.

Veni Vidi Vici
Veni Vidi Vici

Weinetikett EDITION #40

„Veni Vidi Vici“, eine Cuvée aus Carignan (46 %), Grenache (38 %) und Syrah (16 %), ist biodynamisch ausgebaut, also ohne jegliche Chemie. Selbst auf das sonst übliche Sulfat wurde verzichtet.

Und so stellt er sich dar: in der Nase feingliedrig, kühl, mit Kirsche und Kräutern. Das packt einen. Im Glas wieder Kräuter, Kirsche, Marzipan und Schokolade. Im Mund dann kühle Beeren, Kräuter, Eukalyptus und ein Hauch Leder. Unglaublich dicht und saftig. Jeder Schluck erinnert einen daran, dass gerade nicht einfach irgendwas getrunken wird!

Wenn es hier nicht so vornehm zugehen würde, müsste man laut rufen: „Geiler Scheiß!“ Gott sei Dank hat man ja eine – oder gar mehrere – Magnums davon. Denn es soll – nein, es darf – nicht aufhören.

Preislich bleiben wir trotz alledem auch mit diesem Wein im Dorf. Denn für nur 49 Euro (plus Verpackung & Versand zum Selbstkostenpreis) pro Magnum kann man den formidablen Akademiker nach Hause locken.

Deswegen wie immer an dieser Stelle der dringende Rat: Ordert bitte JETZT. Und ordert bitte reichlich. Am einfachsten per Reply.

Euch viel Spaß mit diesem Ausnahmetalent.

Euer Team von Magnum cum Laude

Katja & Till Wagner