Ausgezeichnete Weine in Großen Flaschen
 

Das perlende Paradox: Extrem rar, aber trotzdem in der Magnum. Die Weihnachtsedition.

Liebe Freunde der großen Flasche,

es ist so weit, die – wie immer streng limitierte und von Hand nummerierte – Edition # 41 von Magnum cum Laude geht an den Start.

Und wie immer geben wir uns ja gerade zum Jahresende besonders viel Mühe. Diesmal haben wir das Ganze schon bereits vor Jahren eingetütet. Denn ohne ein langfristiges Engagement wären wir an diesen ganz besonderen Stoff gar nicht herangekommen.

Das hat mit der sehr speziellen Traube zu tun: Viognier, eine der ungewöhnlichsten weißen Rebsorten überhaupt. Sie hat ein mystisches Image, das man vor allem ihrem wichtigsten und bekanntesten Vertreter, dem Condrieu von der Nordrhone, nachsagt. In Kennerkreisen eine Legende, aber kaum zu bekommen, weil er nicht nur sehr selten, sondern auch sehr teuer ist. Die Spitzenvertreter rufen meist dreistellige Summen für ihre Preziosen auf.

Von allen aromatischen Rebsorten bringt der Viognier das wohl intellektuellste, komplexeste und tiefgründigste Bukett hervor. Sein köstlicher – aber doch eigenwilliger – Geschmack besitzt als wesentliches Merkmal eine unübertroffene Cremigkeit, die durch ungewöhnlich niedrige Säure, hohes Extrakt und eine faszinierende Frucht nur annähernd beschrieben werden kann.

Genau wegen dieser Eigenschaften haben wir beschlossen, dass aus unserem Viognier kein stiller Weißwein wird, sondern einen Champagner! Denn seine hervorragenden Eigenschaften machen ihn zum perfekten Kandidaten. In Deutschland darf Viognier nur im sogenannten Versuchsanbau bewirtschaftet werden. Die Folge: Wenige 26 Hektar der Rebflächen in Deutschland sind mit Viognier bepflanzt, das entspricht gerade mal 0,02 %!

Der Grund: Viognier fordert extreme Winzerarbeit und entsprechendes Know-how. Denn er ist besonders anfällig, was für den Winzer auch immer deutliche Ertragseinbuße bedeutet. Deswegen kein Wunder: Die Liste der heimischen Pioniere, die trotzdem Viognier produzieren, und deren Weine regelmäßig mit Bestnoten ausgezeichnet werden, liest sich wie das Who is Who der deutschen Winzerelite. Und fast alle kommen aus der Pfalz: Philipp Kuhn, Jürgen Krebs, die Knipsers. Und natürlich Matthias Koch, vom Weingut Brenneis-Koch aus Leistadt. Unserem Lieblingswinzer, wenn es um bestmögliche Qualität und Spezialistentum in Sachen exotische Rebsorten geht. Fans von Magnum cum Laude kennen und lieben seinen Syrah (Edition #1) und auch seinen Nebbiolo (Edition #26). Es ist Matthias' Expertise (und auch seinem leichten Wahnsinn) zu verdanken, dass wir hier etwas Einzigartiges im Glas haben:

Den einzigen Viognier-Champagner Deutschlands! Er betört mit Duft nach Aprikose, Mango, Pfirsich und anderen exotischen Obstsorten. Und er perlt so fein, wie es nur nach der klassischen Méthode Traditionelle hergestellte Tropfen vermögen.

Unser Viognier, der auf den Namen „Madame V.“ hört, ist aus dem Jahr 2014. Die Gärung erfolgte mit Reinzuchthefe, dann früher Abstich von der Haupthefe, bis zur Flaschenfüllung Lagerung mit Feinhefe, die alle sechs Monate behutsam aufgerührt wurde. Und danach exklusiv für uns in Magnums gefüllt, ist er zwei Jahre „sur lattes“ gereift, also in klassischen Rüttelpulten. Nach dem Degorgieren haben wir ihm noch die nötige Ruhe gegönnt. Auch selten, das.

Madame V.
Madame V.

Weinetikett EDITION #41

Kleiner Tipp am Rande: In Weißweingläsern statt in der Champagnerflöte schmeckt man seine ganze Klasse und seine Jugendstil-Eleganz am besten.

Anlässlich des sehr renommierten Meininger Deutschen Sektpreises haben wir die Jury schon mal an unserem Nass nippeln lassen. Mit sensationellen 92 Punkten sind wir mit unserem Einzelkind dann auch direkt in die vorderste Reihe der deutschen Spitzenprodukte gestoßen.

Und weil Weihnachten naht, hier noch ein weiteres Geschenk: Viele von Euch bedenken gerade an Weihnachten Kunden und Partner. Deswegen haben wir, wider alle Vernunft, die Preisfindung ausnahmsweise der Logik des deutschen Fiskus – statt betriebswirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten – unterworfen.

So gibt es die Madame V. für ruinös niedrige € 35,00 netto (= € 41,65 brutto) pro Buddel. Plus Verpackung & Versand zum Selbstkostenpreis. Jede Magnum kann also als Kundengeschenk deklariert und so von der Steuer abgesetzt werden.

Deswegen wie immer an dieser Stelle der dringende Rat: Ordert bitte JETZT. Und ordert bitte besonders reichlich. Am einfachsten per Reply.

Beschenkt Euch und Eure Lieben. Es wird garantiert ein rauschendes Erlebnis!

Eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht Euch Euer

Euer Team von Magnum cum Laude

Katja & Till Wagner