Ausgezeichnete Weine in Großen Flaschen
 

Unsere siebte Edition

Liebe Freunde der großen Flasche,

es ist so weit: Die 7. Edition von Magnum cum Laude, unsere Weihnachtsedition 2010, geht an den Start.

Sie wurde von besonders langer Hand vorbereitet, denn unser Wein schlummerte satte 32 Monate in erstbelegten französischen Holzfässern. Und das ging so:

Seit geraumer Zeit werde ich zu einem jährlichen Treffen eingeladen, dass sich „Ten Years After“ nennt. Initiiert und organisiert vom Who’s Who der deutschen Weinwirtschaft. Am Tisch dieser Probe sitzen ausschließlich Topwinzer (von einem Gault Millau Redakteur und meiner Nichtigkeit abgesehen). Verköstigt werden Rotweine einer Sorte aus einem Jahrgang. Natürlich wird blind verkostet. Die Fachpresse hat schon mehrfach über diese Runde berichtet.

Neben den Weinen der anwesenden Winzer (ca. 10) probiert man auch Referenzweine aus dem Rest der Welt. Nicht selten kosten diese Weine dann Hunderte von Euro. Pro Flasche!

Drei wundersame Dinge habe ich im Laufe der Jahre feststellen können:

  1. Die Winzer erkennen nur selten ihren eigenen Wein.
  2. Alle Winzer erkennen hingegen, ob er aus einer Normalflasche, oder einer Magnum kommt (welche dabei immer besser abschneiden, muss ich wohl nicht extra erwähnen).
  3. Den Siegerwein stellt fast immer der gleiche Winzer. Kein Wunder also, dass er der Mann hinter unserer Weihnachtsedition ist.

Jetzt könnte man meinen, das geht doch nicht mit rechten Dingen zu. Wie kann sich ein deutscher Winzer mit einem Roten in der Weltelite behaupten, sie sogar schlagen? Gekürt von der härtesten Jury, die man sich nur vorstellen kann: der eigenen Konkurrenz. Ich kann es Euch sagen. Das funktioniert nur mit dem allerbesten Stoff.

Ein weiterer Beleg seines Ausnahmetalents: Die hoch anerkannte Fachzeitschrift Weinwelt hat für die letzte Ausgabe 668 (!) Pinot Noirs getestet. Gewonnen hat diesen Test ein Wein aus dem Burgund für € 105 die Flasche. Platz zwei und drei gingen ebenfalls ins Land seines Ursprunges, der eine Winzer verlangt € 95 pro Flasche, der andere gar € 130. Für eine normale Flasche wohlgemerkt. Und dann, ja dann, kommt unser Winzer. Für den viertplatzierten Wein (mit nur 2 Punkten Abstand zum Sieger) verlangt er nur vergleichsweise schlanke 34,80 €! Und wird auch deswegen als DER Geheimtipp gefeiert.

Geheimtipp ist immer gut, zumindest bevor ein Winzer einen solchen Status offiziell genießt. Deswegen haben wir Roland Pfleger, so der Name des edlen Rotweinritters und Besitzer des renommierten Weingutes Jakob Pfleger aus Herxheim, schon vor geraumer Zeit gebeten, uns ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk zu machen. Mit unserem Wein werden wir nicht dem Burgund, sondern dem Bordeaux zeigen, wo der Christstern hängt. Ganz oben.

Unser Wein ist nämlich eine klassische Bordeaux-Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc. Erzeugt mit einem Hektarertrag von ruinösen 28 hl. Der deutsche Durchschnitt liegt bei gut 80 hl. Und der französische bei immer noch viel zu hohen 46 hl. Allein das spricht Bände, was die Qualität unseres Weines angeht.

Roland hat dann, wie anfangs erwähnt, den Wein fast drei Jahre in neuer französischer Eiche ruhen lassen. Nachdem er ihn vorher so meisterhaft komponiert hat. Jetzt kommt der Wein mit entsprechender Wucht daher. Oder, wie Stuart Pigott, der Weinpapst, es nach einem Probegläschen begeistert formuliert hat: „kein Deut zu breit, kein Gramm zu fett.“. Unser Kind hört auf den schönen Namen „Claret Palatin“. Grob übersetzt heißt das, bester Bordeaux aus der Pfalz. Wie wahr, wie wahr.

Claret Palatin

Weinetikett EDITION #7

Will sagen: Wir haben wieder einen exklusiven Wein der Extraklasse. Und wer ob der oben zitierten Preise ins Schwitzen gekommen ist, dem sei gesagt: Keine Angst, es bleibt dank unserer meschuggen Kalkulation genug übrig für die restlichen Weihnachtsgeschenke. Denn die streng limitierte und wie immer nummerierte Serie von 1,5 Liter Magnum-Flaschen kostet nur je 59,00 € plus Verpackung und Versand. Also noch weniger als zwei 0.75 Liter Flaschen des Pinor Noir aus gleichem Hause.

Es ist also an der Zeit, sich selbst – und vielleicht sogar andere - zu beschenken. Und bitte reichlich. Und bitte jetzt. Einfach eine Mail senden und unser Bordeauxkiller macht sich auf den Weg.

Altruisten können den Wein ihren Lieben bereits zu den Festtagen kredenzen, denn er ist ab sofort trinkreif (und würde doch gut und gerne 15 Jahre halten).

Eine (Wein-) selige Weihnachtszeit wünscht Euer Magnum-cum-Laude Team

Katja & Till Wagner

Weinpass

2007 Claret Palatin, Weingut Jakob Pfleger für Magnum cum Laude
Herxheim/Bg., Pfalz, Deutschland

Lage: Goldberg
Rebsorten: Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot
Vorh. Alc.: 13,5% vol.
Säure: 5,3 g/l
Zucker: 1,9 g/l
Serviertemperatur: 16.00 °C

Ausbau

Die Rebsorten stehen zusammen auf einem Weinberg mit der alten Lagenbezeichnung „Goldberg“. Es handelt sich dabei um einen geschützten Südhang mit sandigem Lehmboden. Handlese, klassische, offene Maischegärung, biologischer Säureabbau.

Weinbeschreibung

Faszinierend viel Frucht, feine mineralische Noten, rauchig, konzentriert, dezent Cassis; kraftvoll, stoffig, herrlich klar und zupackend, feine Mineralität, durchgängig, nachhaltig.

Lagerfähig (mind.) bis: 2025